Am 07. Juli 2026 stellte der ASB-Bundesverband gemeinsam mit der Katastrophenforschungsstelle der FU Berlin und der Hochschule Bielefeld erstmals die Ergebnisse des bundesweiten ASB-Resilienzprogramms vor. Die Pressekonferenz fand in der ASB-Bundesgeschäftsstelle Berlin statt und war per Livestream zugänglich. Die Aktivitäten in NRW sind ein zentraler Baustein dieses bundesweiten Engagements.
Wie krisenfest sind wir?
Die Ergebnisse des Resilienzprogramms machen deutlich: Krisenvorsorge braucht strukturelle Voraussetzungen, etwa die Möglichkeit zur Beurlaubung von Ehrenamtlichen in Krisensituationen sowie gezielte Sensibilisierung und gesellschaftliches Vertrauen. Der ASB in Nordrhein-Westfalen bringt dabei vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen ein. Grundlage der Studien sind unter anderem Untersuchungen in nordrhein-westfälischen Kommunen.
Fünf Jahre Einsatz – von der Soforthilfe zur dauerhaften Begleitung
Der ASB war 2021 von Beginn an in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz. Aus der Akuthilfe und der fortwährenden Bereithaltung und Stärkung des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, wurde langfristige Begleitung: therapeutisches Reiten für Kinder, das ASB-Hebammenmobil für werdende Mütter und junge Familien, Wunschbaum-Aktionen, Weihnachtsfeiern und Sommerfeste, die Betroffene und Helferinnen und Helfer zusammenbrachten.
„Gut vorbereitet. Vorsorge, die Mut macht."
Unter diesem Motto läuft die Kampagne des ASB NRW zur Krisenvorsorge, verknüpft mit der Initiative des Innenministeriums NRW #BereitWieNie. Es geht um konkrete, alltägliche Szenarien: Was tue ich, wenn der Strom ausfällt? Was, wenn kein Wasser aus dem Hahn kommt? Wer sich diese Fragen heute stellt, ist morgen handlungsfähig.
Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW: „Wir haben 2021 gesehen, was passiert, wenn eine Katastrophe auf eine Gesellschaft trifft, die nicht ausreichend vorbereitet ist. Und wir haben gesehen, was Menschen füreinander leisten können, wenn es darauf ankommt. Beides trägt uns bis heute. Unser Ziel ist es dafür zu sorgen, dass die Menschen Krisen-resilienter werden."



